Freitag, 3. Juni 2011

Stell dir mal vor ...

In der heutigen Zeit ist alles sehr schnelllebig, alles muss sofort, zu 100%, oft unter Wegfall sämtlicher notwendigen Erholung, erledigt werden...und sehr viele Menschen bewältigen Ihre Arbeit auf diese Art und Weise. Total Toll ... für den Chef und die Firma. Verlierer ist derjenige, der sich bei der Auftragserfüllung bis an den Rand der physischen und psychischen Belastbarkeit heran wagt und nicht selten auch weit darüber hinweggeht. Das geht einmal gut, vielleicht auch zweimal ...
Der Mensch denkt  häufig, dass er unverwüstlich ist 
 und wie eine Maschine ewig weiter"funktionieren" wird.
Aber auch eine Maschine braucht Erholung und Ruhe.
Jeder braucht seinen psychischen Rückzugspunkt  sei es im Urlaub, im Hobby, in der Familie 
oder in seiner eigenen kleinen, geistigen "Krafttankstelle" .
 Ich habe mir so einen realen Rückzugspunkt geschaffen: wenn mir alles zu viel wird gehe ich mit Freunden an Wasser, nehme mein Surfbrett und tanke die ruhige Kraft der Ostsee.


Kann ich diese Möglichkeit nicht nutzen, suche ich mir einen ruhigen Platz, schließe meine Augen 
und stelle ich mir folgendes vor: 


Ich bin am Wasser, ich höre in meinen Gedanken das beruhigende Rauschen des Wassers, das leise wispern des Windes, ich "spüre" ihn auf meinem Gesicht. 
Der Geruch von Seetang, Fischen, Sonnenschutzmittel und ein kleiner Hauch vom Motorölgeruch und dem Teergeruch der Fischerboote setzt sich in meiner Nase, ich "schmecke" diese Gerüche regelrecht.

Dann finde ich mich auf dem Rücken liegend auf meinem alten Surfbrett wieder, die Augen geschlossen, alles an Muskulatur ist maximal entspannt. Sonnenlicht scheint durch meine Augenlider und erzeugt ein angenehmes orange-gelbes Licht. Die Sonne selbst scheint auf mich und wärmt. Meine Hände und Füße hängen im Wasser, das Plätschern der Wellen dringt in mein Bewußtsein. Die Wellenbewegungen übertragen beruhigend ihre Kraft auf das Board und dann auf mich. Eine gleichmässig, kräftig sanfte Kraft bewegt alles um mich herum. Die Wellenbewegungen fühle ich anfangs nur in Richtung Kopf-Fuß und zurück. Dann von der linken Seite auf die rechte Seite und zurück. Letztendlich gehen beide "Wellenbewegungen" nahtlos in ein ander über.

Und noch immer liege ich rücklings mit geschlossenen Augen auf meinem Board.

Hintergrundgeräusche schleichen sich in mein Bewußtsein. Das Lachen von Kindern die am Strand spielen oder im Wasser rumtoben, ein Motorbootgeräusch ist in der Ferne zu hören.
Heiser schreiende Möwen die am Himmel gleiten, auf der Suche nach Nahrung.

  Und noch immer liege ich rücklings mit geschlossenen Augen auf meinem Board.



Das ist meine persönliche kleine Erholungsinsel, mein Rückzugsort, meine kleine psychische Energietankstellen. 


 Zur Geburt gehört der Tod.
Zum Einatmen gehört das Ausatmen.
Zum Geben gehört das Nehmen
Zur Leistung gehört die Erholung
Zur Geborgenheit gehört die Einsamkeit
Zur Spannung gehört die Entspannung



Chinesische Weisheit

Alltagskrimskrams: 03.06.2011

Alltagskrimskrams: 03.06.2011: "Na kieke ... Nach langem Hin und Her habe icke mich nun doch entschieden, ditt Portal mal zu testen. Eene witzige Möglichkeit Gedanken un..."

Donnerstag, 2. Juni 2011

03.06.2011

Na kieke ...

Nach langem Hin und Her habe icke mich nun doch entschieden, ditt Portal mal zu testen.
Eene witzige Möglichkeit Gedanken und Erfahrungen auszutauschen ohne das nach 2 Zeilen Feierabend ist.

In den letzten Wochen war icke in Hamburg. Eene interessante Erfahrung: die Stadt, die Menschen, die Art, die verschiedenen Facetten und neue Freunde.

Mein Tag begann immer mit eener 13 km Fahrradtour zur Arbeit. Uff diesen Fahrten jehn einem so ville Jedanken durch den Kopp, man sieht ville neue Bilder und nimmt ebenfalls ville neue Eindrücke uff.

Da ist zum eenen ditt Wetter, nordisch schön, kräftiger gleichmäßiger Wind der den Jeruch von Salzwasser und  Hafen schon morgens uff den Tag einstimmt.
Da sind die Leute, welche ohne die Rübe zu heben durch die Strassen rennen, die Mundwinkel nach unten jezogen und die Lippen zusammengepresst und hektisch zur Arbeit hetzen.
Da sind die Autofahrer, die morgens schon eine Aggressivität an den Tach legen die überwältigend ist, uffer anderen Seite aber ooch wiederum die  Sorte Autofahrer, welche sich mit unerschütterlicher Ruhe in den "Morgenverkehrlindwurm" einreihen.

Da ist der alte Mann, der jeden Morgen an der Bushaltestelle seine Bildzeitung lesend uff die Mitfahrjelegenheit wartet, und da ist die junge Frau, welche sich müde den Hausschlüssel aus der Tasche angelt um die Haustür uff zuschliessen.

Nunja da jab´s ville Kleinigkeiten, von denen mein Tagesanfang begleitet wurde.